Cinja Tillmann (links) und Kim Behrens feiern Platz drei bei der DM 2019. Foto: imago/Agentur 54 Grad//John Garve

Starke Beachvolleyball-Teams gibt es in Deutschland einige – wie unsere Bildergalerie zeigt. International für Deutschland spielen, dürfen aber nicht alle. Kim Behrens und Cinja Tillmann wollen den Verband verklagen.

Stuttgart - Das Beachvolleyball-Duo Kim Behrens und Cinja Tillmann fühlt sich vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) ausgebootet. In Karla Borger/Julia Sude, Margareta Kozuch/Laura Ludwig, Sandra Ittlinger/Chantal Laboureur und Victoria Bieneck/Isabel Schneider hat der Verband vier Nationalteams benannt,auf die er setzt. Diese werden bevorzugt behandelt, unabhängig davon, ob ein anderes Team in der deutschen oder der Weltrangliste besser platziert ist. So wie Behrens und Tillmann, für die aufgrund dieser Regelung keiner der vier deutschen Startplätze bei großen Turnieren zur Verfügung steht. Bei sechs Turnieren wurde das Duo Behrens/Tillmann zuletzt nicht zugelassen, was erhebliche Folgen hat - für die sportliche Karriere und in finanzieller Hinsicht. Ob dies mit den Bestimmungen des Wettbewerbs- und Kartellrechts vereinbar ist, soll jetzt das Landgericht Frankfurt klären.

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