Jubel im Sand: Das Beachvolleyball-Duo Karla Borger/Britta Büthe kann für Olympia planen. Foto: dpa

Zahlreiche Sportler kämpfen noch um die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio. Zwei Beachvolleyballerinnen aus Stuttgart haben jetzt ihr Ticket sicher.

Hamburg - Noch bevor Karla Borger und Britta Büthe beim Major-Turnier in Hamburg am Freitag zu ihrem Achtelfinal-Duell gegen Madelein Meppelink und Marleen van Iersel (Niederlade) antraten, war die wichtigste Entscheidung des Tages gefallen: Die Beachvolleyballerinnen aus Stuttgart sind für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifiziert!

Das lag daran, dass Katrin Holtwick und Ilka Semmler (Berlin), die Konkurrentinnen von Borger/Büthe um das zweite deutsche Olympia-Ticket neben den schon länger qualifizierten Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (Hamburg), das hochkarätig besetzte Turnier in Hamburg hätten gewinnen müssen, um ihre letzte Rio-Chance zu wahren. Doch Holtwick/Semmler, im Ranking der aktuellen Saison die Nummer zwei der Welt, scheiterten am Rothenbaum überraschend schon in der ersten K.-o.-Runde, in der es für sie um den Achtelfinal-Einzug ging, mit 0:2 (18:21, 17:21) am kanadischen Duo Humana-Paredes/Pischke. Damit war die olympische Entscheidung pro Borger/Büthe gefallen.

Nun beginnen für die beiden Stuttgarterinnen, die bisher nur von Spiel zu Spiel denken wollten, die Planungen für Rio. Ihr Trainer Srdjan Veckov gab schon mal einen ersten sportlichen Fingerzeig: „Bei Olympischen Spielen gibt es keine Favoriten. Alles ist möglich.“ Auch für Karla Borger und Britta Büthe.

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