Ein Teil des Verwaltungszentrum der Diözese an der Jahnstraße ist in die Jahre gekommen. Nun steht die Generalüberholung an. Foto: Cedric Rehman

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart modernisiert ihr Verwaltungszentrum in Stuttgart-Degerloch. Dazu wird der Westteil des Gebäudes an der Jahnstraße saniert, der Ostteil erhält ein neues Stockwerk.

Degerloch - Schon in der kommenden Woche sollen die Bagger an der Jahnstraße eintreffen: zum Bischof-Leiprecht-Zentrum. Der 50er-Jahre-Bau beherbergt einen Verwaltungsteil der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Nun soll es saniert und zum Teil abgerissen werden. Während der Ostflügel um ein weiteres Stockwerk erweitert wird, soll der Westflügel entkernt und rundum erneuert werden. Die Arbeiten sollen laut Angaben der Diözese rund zwei Jahre dauern.

Einrichtungen werden gebündelt

Der Umbau sei nötig geworden aufgrund des Alters des Verwaltungsgebäudes, heißt es in einer Erklärung der Diözese. Das Gebäude verbrauche zu viel Energie und verfüge über veraltete Sanitäranlagen und Installationen, erklärt eine Sprecherin der Diözese. Nach der Sanierung und dem Neubau könne das Bischof-Leiprecht-Zentrum die Energie, die es mit einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach produziert, auch selbst nutzen. Im erweiterten Ostflügel will die Diözese künftig ihre Einrichtungen in Stuttgart zusammenführen. So sollen das Schuldekanatsamt mit dem Religionspädagogischen Institut, der Geschichtsverein der Diözese, die Arbeitsgemeinschaft der Vertriebenenorganisationen und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen von der Stafflenbergstraße an die Jahnstraße in Degerloch ziehen. Sie sollen dann auf insgesamt 4785 Quadratmetern Platz finden. 100 Mitarbeiter der Diözese sollen künftig in Degerloch arbeiten.

Die Kosten für die anstehenden Arbeiten habe das ausführende Architektenbüro auf 9,25 Millionen Euro veranschlagt. Die notwendigen Mittel seien in den Haushalten der Diözese von 2013 bis 2018 langfristig eingestellt worden, heißt es.

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