Der Einbahnverkehr auf der Körschtalbrücke sorgt für viel Ärger. Foto: Horst Rudel

Die Bauarbeiten auf der wichtigen Verbindung sollen nun am 11. Dezember abgeschlossen sein. Ob das klappt?

Ostfildern - Der Ärger für viele Anwohner der Umleitungsstrecke durch Nellingen hat immer noch kein Ende. Bereits seit Ende Juli haben sie wegen der halbseitigen Sperrung der Körschtalbrücke mit Staus und Lärm zu kämpfen. Eigentlich hätten die Arbeiten, die dazu dienen, eine Radverbindung von Neuhausen nach Ostfildern und Esslingen über die Körschtalbrücke zu bauen, bereits Mitte Oktober abgeschlossen sein sollen. Seit dem Baubeginn ist in Richtung Neuhausen ein Einbahnverkehr eingerichtet. Verkehrsteilnehmer, die auf der Landesstraße von der Autobahn in Richtung Esslingen fahren, werden jedoch durchs Körschtal nach Nellingen geleitet.

Die Sperrung soll am 7. Dezember aufgehoben werden

Vor wenigen Wochen hatte das Regierungspräsidium Stuttgart mitgeteilt, dass sich die Arbeiten bis Ende November verzögern. Nun meldet sich die Behörde erneut zu Wort. Angeblich sollen sämtliche Arbeiten nun am 11. Dezember abgeschlossen sein. Bereits vom 7. Dezember an soll der Verkehr wieder in beide Richtung über die Körschtalbrücke laufen.

Kapazitätsengpässe bei den Firmen

Derzeit, so heißt es in einer Mitteilung des Regierungspräsidiums, liefen die letzten Arbeiten an den Schutzplanken und der südlichen Rampe. Die Lieferung und die Montage der Schutzplanken hätten mehr Zeit als gedacht beansprucht. Zudem gebe es Kapazitätsengpässe bei den ausführenden Firmen. Erst nach der Montage der Schutzplanken könne die Fahrbahn gereinigt und die Markierung aufgetragen werden. Der Radweg-Lückenschluss ist 820 Meter lang. Davon befinden sich auf der Brücke rund 700 Meter, die Rampen zu den Wegen im Norden und Süden sind jeweils rund 60 Meter lang.

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