Die Anlage zur Herstellung des Ausgangsstoffes bei der Herstellung von Pharma- und Kosmetikprodukten bei BASF sei vorsorglich abgestellt worden. (Archivbild) Foto: dpa/Andreas Arnold

Etwa 300 Kilogramm eines wassergefährdenden Stoffes sind am Samstag in den Rhein geflossen. Das teilte der Chemiekonzern BASF in Friedrichshafen mit. Die Ursache ist bisher nicht bekannt.

Ludwigshafen - Aus noch unbekannter Ursache sind seit Freitag etwa 300 Kilogramm des Stoffes Imidazol in den Rhein geflossen. Wie das Chemieunternehmen BASF in Ludwigshafen am Samstag berichtete, waren im Auslauf der Kläranlage der BASF erhöhte Konzentrationen von Imidazol.

Ein Unternehmenssprecher sagte, Experten seien vor Ort, um die genaue Ursache für die Emission zu ermitteln. Die Anlage zur Herstellung des Ausgangsstoffes bei der Herstellung von Pharma- und Kosmetikprodukten sei vorsorglich abgestellt worden, die zuständigen Behörden wurden informiert.

Imidazol ist in der Wassergefährdungsklasse 2, das bedeutet deutlich wassergefährdend, eingestuft. Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein sei nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen, hieß es.

  
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