Die Regionaltriebzüge vom Typ „Talent 2“ sollen am 9. September die Fahrt aufnehmen. (Archivbild) Foto: dpa

Abellio hat zehn von 16 bestellten Zügen erhalten, die ab dem 9. September auf den Strecken zwischen Stuttgart und Heidelberg fahren sollen. Rund läuft es trotzdem noch nicht. Ein Grund dafür ist die Software der neuen Züge.

Stuttgart - Drei Monate nach dem Start auf den Strecken im Neckartal zwischen Stuttgart und Heidelberg kann das Bahnunternehmen Abellio dafür nun auch die bestellten eigenen Züge nutzen. Man habe inzwischen immerhin 10 der 16 angeforderten Fahrzeuge erhalten, gerade genug, um vom 9. September an zumindest den Grundtakt damit fahren zu können, teilte Abellio am Montag mit. Ein elftes als Reserve soll kommende Woche noch dazukommen.

Die Zwischentakte, also zum Beispiel zusätzliche Fahrten in Stoßzeiten oder auf Teilstrecken, müssten weiterhin mit den geliehenen Ersatzzügen gefahren werden. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember werde es zudem kleinere Abweichungen im Fahrplan geben, weil die Software der neuen Züge noch nicht den Anforderungen genüge, teilte das Unternehmen weiter mit.

Abellio hatte den Betrieb auf den Strecken zu Pfingsten übernommen. Weil Hersteller Bombardier die dafür bestellten neuen Züge nicht wie geplant liefern konnte, musste das Unternehmen alte Züge zum Beispiel von DB Regio benutzen. Diese hätten nach dem 9. September aus Sicherheitsgründen aber nur noch mit reduzierter Geschwindigkeit fahren dürfen.

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