Besucher der Gartenschau „Blühendes Barock“ gehen an Blumenbeeten in Ludwigsburg vorbei (im Mai 2020). Foto: dpa/Marijan Murat

Im Zusammenhang mit der Coronapandemie haben die staatlichen Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg einen massiven Rückgang von Besuchern hinnehmen müssen.

Stuttgart - Die staatlichen Schlösser und Gärten im Südwesten haben im Zuge der Coronakrise 2020 einen erheblichen Besucherrückgang hinnehmen müssen. Weil die historischen Bauten und Anlagen zeitweise geschlossen waren, kamen lediglich 1,32 Millionen Menschen, wie das Finanzministerium am Montag in Stuttgart mitteilte. Das waren 66 Prozent weniger als 2019 gewesen, als knapp 3,9 Millionen Gäste gezählt wurden. Die Schließzeiten wurden auch für Restaurierungen und andere Arbeiten genutzt.

So sei die Wiederherstellung der königlichen Wohnungen in Schloss Ludwigsburg in den originalen Zustand vom Beginn des 19. Jahrhunderts gut vorangekommen, teilte das Finanzministerium weiter mit. Beim größten Restaurierungsprojekt werden laut Mitteilung noch bis 2023 insgesamt 35 Räume saniert. Im Schlossgarten Schwetzingen habe es es umfangreiche Untersuchungen zur Anpassung historischer Gärten an den Klimawandel gegeben.

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