Die Zahl der Unglücke in Badeseen und Gewässern ist im Südwesten deutlich gesunken. Foto: dpa

In den ersten sieben Monaten des Jahres sind in Baden-Württemberg 19 Menschen bei Badeunfällen gestorben. Das sind deutlich weniger als noch im vergangen Jahr. Die DLRG kritisiert dennoch die schlechte Schwimmfähigkeit von Kindern.

Haltern am See - In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind im Südwesten deutlich weniger Menschen beim Baden ertrunken als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Haltern am See (Nordrhein-Westfalen) mitteilte, starben 19 Menschen – das sind 12 weniger als im Vorjahreszeitraum (mit Stand 20. Juli). Auch bundesweit ging die Zahl zurück – von 279 auf 250 Menschen.

Die meisten Badeunfälle passieren in Flüssen

Die DLRG kritisierte die schlechteren Schwimmfähigkeiten gerade bei Kindern. Nur knapp mehr als 40 Prozent der Kinder könnten nach der Grundschule schwimmen. In den 1990er Jahren seien das noch nahezu 90 Prozent gewesen.

Die meisten Menschen starben in Baden-Württemberg im Mai (6). 14 der Ertrunkenen waren Männer, zwei der Toten waren jünger als 5 Jahre alt. Die meisten Todesfälle ereigneten sich in Flüssen (9), in Badeseen kamen 8 Menschen ums Leben.

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