1,4 Millionen Euro schüttete das Land und die betroffenen Unternehmen an die Pendler aus. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Zwischen Juli 2019 und Anfang 2020 haben tausende Pendler in Baden-Württemberg Entschädigungen für Probleme im öffentlichen Nahverkehr bekommen.

Stuttgart - Die Entschädigung von Pendlern, die sich zwischen Juli 2019 und Januar 2020 über den Regionalverkehr geärgert haben, kommt voran. An 14.000 Pendler wurden bislang 1,4 Millionen Euro ausbezahlt, wie das baden-württembergische Verkehrsministerium am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.

„Auch wenn es immer noch auf manchen Strecken nicht optimal läuft, etwa durch Auswirkungen von Großbaustellen wie Stuttgart oder technische Probleme der Züge, hat sich die Situation seit letzten Jahr deutlich verbessert.“

Geplant ist laut Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) eine Entschädigung der Dauerkunden (Jahreskarteninhaber) in Höhe eines Monatskartentickets beziehungsweise einer Monatsrate für ein Abonnement für die betroffenen Streckenabschnitte. Die Kosten tragen das Land und die betroffenen Eisenbahnunternehmen. Die Anträge können noch bis Ende August gestellt werden.

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