Die Polizei untersuchte viele getunte Autos am „Car-Freitag“. Foto: dpa

Am Karfreitag, der in der Tuner-Szene gerne „Car-Freitag“ genannt wird, warnte die Polizei vor illegalen Autorennen. Dieses Jahr verlief das Treffen der Autofans in Baden-Württemberg vergleichsweise ruhig.

Singen - Die Tuner-Szene im Südwesten hat sich am sogenannten „Car-Freitag“ laut Polizei weitgehend unauffällig verhalten. Ein Rundruf bei Polizeistellen im Land ergab, dass die Treffen der Autofans in Baden-Württemberg diesmal vergleichsweise wenig Ärger machten. In Ulm und in Singen stießen die Polizisten aber auf getunte Fahrzeuge. Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis riefen Anwohner die Polizei.

Wie ein Sprecher der Polizei in Ulm am Samstag sagte, wurden in der Stadt bestimmte Routen beobachtet und auffällige Fahrzeuge zur Untersuchung aus dem Verkehr gezogen. Sachverständige fanden an 28 Fahrzeugen unzulässige Änderungen, die zu Lärm geführt und den Straßenverkehr gefährdet hätten. Auf einem Parkplatz in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) drehten am Freitagabend getunte Fahrzeuge mit dröhnenden Motoren Kreise.

Auch die Stadt Singen (Kreis Konstanz) hatte Maßnahmen gegen die lautstarken Treffen der Autofans ergriffen, nachdem diese in den vergangenen Jahren dort für viel Ärger gesorgt hatten. Insgesamt sei es am Karfreitag jedoch sehr ruhig geblieben, sagte ein Sprecher der Polizei Konstanz am Samstag. Demnach wurden in der Stadt nur wenige kleine Gruppen angetroffen, die der Szene zugeordnet werden können. Rennen wurden keine beobachtet.

Die Polizei war in SinBaden-gen mit 16 Kräften im Einsatz. Die Stadt hatte über die Ostertage Ansammlungen von mehr als fünf getunten Fahrzeugen verboten. In der Vergangenheit war es dort mehrfach zu Treffen mit Hunderten Teilnehmern gekommen, die die Anwohner mit Müll, Lärm und Sachbeschädigung belästigten.

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