Die Risse im Boden des Ausstellungsraums haben Florina Leinß zu ihren Wandmalereien inspiriert. Foto:  

Große, farbige Flächen zieren die Städtischen Galerie Ostfildern. In der Ausstellung „Rochade“ zeigt die in Freudenstadt geborene Künstlerin Florina Leinß gigantische Wandmalereien.

Ostfildern
Große, farbige, amorphe Flächen zieren derzeit die Wände der Städtischen Galerie Ostfildern. In der Ausstellung „Rochade“ zeigt die in Freudenstadt geborene Künstlerin Florina Leinß neben verschiedenen anderen Exponaten gigantische Wandmalereien im Untergeschoss. „Man ist umstellt von freundlichen Farben“, beschrieb der Künstlerische Leiter des Kunstvereins Esslingen, Christian Gögger, während der Vernissage am vergangenen Sonntag seine Eindrücke beim Eintreten in den Raum. Die Arbeiten führten spielerisch, fast schon kindlich über konvexe und konkave Flächen in eine Auseinandersetzung von Form und Farbe. „Es ist ein Dialog mit der Architektur“, meinte Gögger. Der Oberbürgermeister Christof Bolay betonte während seiner Begrüßung, dass er die Auseinandersetzung mit dem Gebäude spannend finde. Als Inspiration für die Formen der Arbeiten an den Wänden des Stadthauses dienten nämlich die Risse im Boden des Ausstellungsraumes. Diese hätten zunächst für Entsetzen gesorgt, gab die Galerieleiterin Holle Nann zu. Die Künstlerin habe den baulichen Makel jedoch zu etwas Wunderbarem gemacht. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 19. März in der Städtischen Galerie Ostfildern, Gerhard-Koch-Straße 1. Die Öffnungszeiten sind dienstags und donnerstags von 15 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr und sonntags von 15 bis 18 Uhr. pib

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