Eine Pferdezeichnung, die in der Unterschrift Picassos endet: So sieht die Postkarte aus. Weitere spektakuläre Versteigerungen des Auktionshauses finden Sie in unserer Bildergalerie. Foto: privat

Wieder eine kleine Sensation beim Auktionshaus Gärtner: Im Oktober kommt eine Postkarte von Pablo Picasso unter den Hammer. Das Startgebot ist allerdings nichts für den kleinen Geldbeutel.

Bietigheim-Bissingen - Das Auktionshaus Christoph Gärtner in Bietigheim-Bissingen hat für seine nächste Auktion wieder eine kleine Sensation angekündigt: Eine vom Maler Pablo Picasso verzierte Postkarte aus den 1920er-Jahren. Das „einwandfrei“ erhaltene Dokument gehöre einem Sammler aus Übersee, der erst durch die Versteigerung einer anderen Postkartedes spanischen Malers im Auktionshaus Gärtner auf sein Kleinod aufmerksam geworden sei, wie es in einer Mitteilung des Auktionshauses heißt. Die Karte ist adressiert an Picassos Agenten und Kunsthändler Paul Rosenberg in Paris und mit einer Zeichnung von einem Pferd verziert, die direkt in seine Unterschrift mündet. Das Picasso-Museum in Paris hat die Echtheit der Karte bestätigt. Das Startgebot liegt bei 75 000 Euro. Insgesamt versteigert Gärtner im Oktober 40 000 Lose von 1600 Einlieferern weltweit. Die Versteigerungen für Banknoten und Münzen finden am 10. und 11. Oktober statt, Philatelie ist vom 16. bis zum 20. Oktober dran.

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