Auf dem Atomkraftwerk-Gelände im japanischen Fukushima gelten die in einem Becken in rund 30 Meter Höhe von kleinen Trümmerteilen umgebenen Brennstäbe als eine der größten Gefahrenquellen - nun beginnt die voraussichtlich ein Jahr lang dauernde Bergung.

Auf dem Atomkraftwerk-Gelände im japanischen Fukushima gelten die in einem Becken in rund 30 Meter Höhe von kleinen Trümmerteilen umgebenen Brennstäbe als eine der größten Gefahrenquellen - nun beginnt die voraussichtlich ein Jahr lang dauernde Bergung.

Tokio - In der Atomruine Fukushima hat am Montag die Bergung von rund 1500 Brennstäben aus dem Abklingbecken eines beschädigten Reaktorgebäudes begonnen.

Die in einem Becken in rund 30 Meter Höhe von kleinen Trümmerteilen umgebenen Brennstäbe gelten neben den täglich zunehmenden Massen verseuchten Wassers als eine der größten Gefahrenquellen auf dem Akw-Gelände.

Die voraussichtlich ein Jahr lang dauernde Bergung müsse mit „höchster Vorsicht“ erfolgen, erklärte der Chef der Atomaufsichtsbehörde, Shunichi Tanaka.

Das Gebäude des Reaktors 4 war bei einer Wasserstoffexplosion in Folge des Erdbebens und Tsunamis vom März 2011 beschädigt worden.

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