Mitglied der Freiburger "Zunft der Fuhrleute" stehen am Mittwoch in Freiburg wehklagend bei der Geldbeutelwäsche vor dem Rathaus. Foto: dpa

Rathausschlüssel werden zurückgegeben, Narrenbäume gefällt, Strohpuppen verbrannt oder Geldbeutel gewaschen - was auch immer die Narren tun, um das Ende der Faschingszeit symbolisch zu begehen, die eine oder andere Träne fällt bestimmt.

Konstanz - Unter lautem Wehklagen haben die Narren im Südwesten Abschied von der Fastnacht genommen. In vielen Städten wurden am Aschermittwoch Rathausschlüssel zurückgegeben und Narrenbäume gefällt - in manchen Hochburgen wurde die Fastnacht gar in Form einer Strohpuppe verbrannt, ersäuft oder vergraben.

In Freiburg wusch die „Zunft der Fuhrleute“ ihre Geldbeutel aus - auf dass sie bis zur nächsten Saison wieder gefüllt werden können. „Unsere Trauer ist so groß, dass wir uns jetzt schon wieder auf den 11. November freuen“, sagte Zunftvogt Andreas Rohra. Das Ende der Fastnacht ist zugleich Beginn der 40-tägigen christlichen Fastenzeit. Sie ist die Vorbereitung auf Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu Christi.

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