Möglicherweise wird der Wasserflaschenwurf von Rapper Cro bei einem Konzert im August 2016 zivilrechtliche Folgen haben. Foto: dpa

Eine 35-Jährige hatte gegen den Musiker Cro Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt. Nach Prüfung der Anzeige hat die Staatstanwaltschaft nun mitgeteilt, dass sie nicht ermitteln werde. Der Fall könnte trotzdem eine Fortsetzung finden.

Koblenz - Nach einem Vorfall während eines Konzerts in Rheinland-Pfalz ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht gegen Rapper Cro. Eine Konzertbesucherin wirft dem Rapper vor, sie mit einer gefüllten Plastikflasche am Kopf getroffen und verletzt zu haben. Deswegen stellte sie Strafanzeige. Die Staatsanwaltschaft Koblenz erklärte am Freitag, sie werde keine Ermittlungen einleiten.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war die Verletzung beim Konzert auf der Loreley-Bühne in St. Goarshausen im August Folge eines unglücklichen und so nicht zu erwartenden Geschehensablaufs.

Der Frau stehe die Möglichkeit offen, Schadenersatz- oder Schmerzensgeldforderungen auf dem Zivilrechtsweg durchzusetzen.

Der Anwalt der 35-Jährigen sagte, er versuche, zivilrechtliche Ansprüche außergerichtlich durchzusetzen. Klappe das nicht, sei eine Klage möglich. Das Management von Cro wollte sich nicht weiter dazu äußern.

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