Das Unternehmensgebäude von Voith in Ravensburg. Foto: dpa

Die Pläne des Anlagenbauers Voith, die Personalkosten durch Stellenabbau zu senken, sind bei der IG Metall auf wenig Gegenliebe gestoßen. „Wir werden die Pläne, so wie sie jetzt auf dem Tisch liegen, nicht kampflos hinnehmen“, sagte Ralf Willeck von der IG Metall.

Heidenheim - Die IG Metall will sich gegen den angekündigten Stellenabbau beim Anlagenbauer Voith zur Wehr setzen. „Wir werden die Pläne, so wie sie jetzt auf dem Tisch liegen, nicht kampflos hinnehmen“, sagte Ralf Willeck von der IG Metall Heidenheim der Deutschen Presse-Agentur. Statt Geld in den Personalabbau zu stecken, müsse der Konzern Strukturen verbessern und die Fertigung optimieren. „Voith ist gar nicht bemüht, die schlechten Strukturen zu verbessern, sondern schafft die schlechten Strukturen ab“, kritisierte Willeck die Konzernführung. Die Arbeitnehmer-Vertreter arbeiteten an einem Konzept und wollten damit in die Offensive gehen.

Das Heidenheimer Unternehmen hatte am Montag angekündigt, weltweit rund 1600 Stellen zu streichen und mehrere Standorte zu schließen. Voith wird schon länger belastet durch die Digitalisierung und der damit verbundenen Flaute beim Geschäft mit Papiermaschinen.

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