Greta Thunberg bei ihrer turbulenten Ankunft im Bahnhof von Madrid Foto: imago images/Agencia EFE/Juan Carlos Hidalgo

Greta Thunberg ist in Madrid angekommen. Der Trubel war so groß, dass sie Polizeischutz brauchte. Doch die junge Klimaaktivistin nahm es mit Humor.

Nachdem lange unklar war, ob Greta Thunberg (16) es überhaupt zum UN-Klimagipfel in Madrid schaffen würde, erreichte die schwedische Klimaaktivistin am Freitag endlich den Bahnhof Chamartin in der spanischen Metropole. Dort musste sie wegen des enormen Medienandrangs zunächst eine Zeit lang im Zug ausharren, ehe sie von Polizisten und Sicherheitskräften begleitet aussteigen konnte.

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Von ihrer Ankunft berichtete die 16-Jährige auch auf ihrem Twitter-Account. "Ich habe es heute Morgen geschafft, nach Madrid zu schleichen! Ich glaube nicht, dass mich jemand gesehen hat. Auf jeden Fall ist es toll, in Spanien zu sein", scherzte sie in einem Tweet.

"Fridays for Future" in Madrid steht an

Spanischen Medienberichten zufolge begab Thunberg sich direkt zum Messegelände Ifema, wo die UN-Klimakonferenz bereits seit Montag stattfindet. Ab 18 Uhr wird sie in der spanischen Hauptstadt an einem Protestzug im Rahmen der von ihr ins Leben gerufenen "Fridays for Future"-Demonstrationen in der Nähe des Prado-Museums teilnehmen.

Am Dienstag hat Greta Thunbergs Katamaran nach einem rund dreiwöchigen Segeltörn über den Ozean in Lissabon angelegt. Am Donnerstagabend bestieg die junge Schwedin in der portugiesischen Hauptstadt einen Zug in Richtung Madrid.

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