Umstritten, aber erfolgreich: Andreas Gabalier Foto: Lichtgut/Oliver Willikonsky

Andreas Gabalier entspannt sich zur Zeit in den Bergen. Aber der Musiker schmiedet auch schon wieder Pläne. Sehr große Pläne sogar.

München - Der Musiker Andreas Gabalier (34) hat sich eine Pause vom Rummel genommen und verbringt Zeit in den Bergen. Er habe diese Auszeit bitterlich nötig gehabt, sagte der Musiker am Montag in München, auch nach der Trennung von seiner langjährigen Freundin Silvia Schneider. Für das nächste Jahr hat der österreichische Schlagersänger aber schon Pläne gemacht: Auf dem Messegelände in München soll es ein Fan-Festival geben. Die Veranstaltung soll eine Feier für die „große, gewachsene Fanfamilie“ sein und in den Sommerferien am 15. August 2020 stattfinden, wie der selbst ernannte „Volks-Rock’n’-Roller“ weiter sagte.

Es soll ein Rahmenprogramm geben - unter anderem einen Vergnügungspark, einen Biergarten und eine Fanmeile. Der Eintritt auf das Fan-Gelände soll kostenlos sein. Der Höhepunkt soll dann ein Open-Air-Konzert für mindestens 100 000 Gäste sein. Der Vorverkauf dafür habe am Montag begonnen.

Kritiker werfen dem Musiker rechtspopulistische, homophobe und frauenfeindliche Tendenzen vor. Ein Albumcover von 2011 zeige Gabalier etwa in seltsamer Pose, den Körper vornübergebeugt und Arme und Beine merkwürdig verrenkt. Ein menschliches Hakenkreuz, befanden manche. Der Österreicher selbst distanziert sich von den Anschuldigungen und bezeichnet die Vorwürfe als haltlos.

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