Dass die Schneeleoparden ein neues Zuhause erhielten, verdanken sie auch dem Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma. Welche Projekte der Verein noch unterstützte, sehen Sie in der Bildergalerie. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Damit die Stuttgarter Wilhelma ein Gehege für Zwergflusspferde bekommen kann, muss der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma ran – und das nicht zum ersten Mal. Der Verein hat schon so manches Projekt möglich gemacht.

Stuttgart - Die Wilhelma soll wieder Zwergflusspferde bekommen und sie in einem neuen Gehege ganz nah am Neckar unterbringen – das Land als Eigentümer und Träger des zoologisch-botanischen Gartens wird dafür aber keinen einzigen Euro bereitstellen. „Im Landeshaushalt sind keine Mittel dafür eingeplant“, sagte eine Sprecherin des baden-württembergischen Finanzministeriums jetzt unserer Zeitung. Deshalb wird die Realisierung am Verein der Freunde und Förderer der Wilhelmahängen. Dessen Vorsitzender Georg Fundel ist auch überzeugt, dass der Verein dieses Vorhaben finanziell absichern kann. Man schaue sich noch nach einem Sponsor um, sagte Fundel unserer Zeitung, er sei sich aber sicher, dass die Finanzierung klappen werde. Zu den voraussichtlichen Kosten will sich Fundel nicht äußern. Nach Informationen unserer Zeitung soll es sich aber um einen Betrag im ganz niedrigen einstelligen Millionen-Bereich handeln.

Auch für die Elefantenanlage fließt wieder ein Zuschuss

Der Förderverein ist es schon gewohnt, dass er mit hohen Geldbeträgen zur Realisierung neuer Attraktionen in der Wilhelma beiträgt. Seit dem Jahr 1982, als er sich für den Bau eines Jungtieraufzuchthauses engagierte und dafür 500 000 Euro bereitstellte, hat der Verein insgesamt mehr als 18 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ein weiterer namhafter Zuschuss neben dem für das Zwergflusspferd-Gehege ist auch schon absehbar: Für den Bau einer neuen Elefantenanlage hat der Verein sogar bereits zehn Millionen Euro versprochen.

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