Krystal Rivers – mit 29 Punkten überragende Spielerin. Foto: Pressefoto Baumann

Der Auftakt in die Volleyball-Saison ist geglückt, wenn auch etwas holprig. Beim 3:1-Sieg der Stuttgarterinnen in Münster hat Krystal Rivers die Mannschaft auf Kurs gebracht.

Münster - Eine ordentliche Portion Freude gemischt mit Erleichterung spiegelte sich im Gesicht der Verantwortlichen von Allianz MTV Stuttgart nach dem 3:1 (13:25, 25:17, 25:20, 25:19)-Auswärtssieg beim USC Münster wider. Denn zum Saisonauftakt in der Volleyball-Bundesliga legten die Titelverteidigerinnen am Samstagabend einen Stotterstart hin, steigerten sich aber im Verlauf der Partie. „Das ist ganz normal, die Abstimmung ist zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison einfach noch nicht da“, sagte MTV-Sportchefin Kim Renkema.

Vogelwilder Auftakt

Und nicht nur die Abstimmung fehlte in der Sporthalle Berg Fidel, auch das Nervenkostüm der Stuttgarterinnen, bei denen fünf der acht Neuzugänge in der Startformation standen, war in der Anfangsphase nicht das beste. Die neue Zuspielerin Cansu Aydinogullari ließ die notwendige Präzision vermissen, dem neu formierten Mittelblock mit Jenna Rosenthal und Martina Samadan fehlte das Timing und die im Außenangriff fanden Channon Thompson und Alexandra Lazic keinen Rhythmus. „Jede wollte zeigen, was sie drauf hat und dadurch wurde das Spiel vogelwild“, sagte Renkema zum ersten Satz ihres Teams (13:25). Gut, dass die Stuttgarterinnen eine Kapitänin im Kader haben, die in schwierigen Situationen vorangeht: Mit 29 Punkten war Krystal Rivers die überragende Angreiferin. „Sie war mal wieder unsere Lebensversicherung“, sagte MTV-Geschäftsführer Aurel Irion.

Denn die Leistung der Diagonalangreiferin riss in den folgenden Sätzen auch ihre Teamkolleginnen mit, sodass die 60 mitgereisten MTV-Fans nach 108 Minuten den ersten Saisonsieg bejubeln durften. Das erste Heimspiel des Titelverteidigers steigt am nächsten Samstag (15.30 Uhr) in der Scharrena gegen den Dresdner SC.

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