Lars Patrick Berg hat gute Chancen, für die AfD in das Europaparlament einzuziehen. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Bei der Europawahlversammlung wählten die Delegierten Lars Patrick Berg auf den vierten Listenplatz für die Wahl im Mai 2019. In seiner Bewerbungsrede wetterte der innenpolitische Sprecher der Stuttgarter Landtagsfraktion gegen die aktuelle Migrationspolitik.

Magdeburg/Stuttgart - Der Landtagsabgeordnete Lars Patrick Berg hat gute Chancen, für die AfD in das Europaparlament einzuziehen. Bei der Europawahlversammlung in Magdeburg wählten die Delegierten Berg am Samstag mit 400 von 525 Stimmen auf den vierten Listenplatz für die Wahl im Mai 2019. In seiner Bewerbungsrede wetterte der innenpolitische Sprecher der Stuttgarter Landtagsfraktion gegen die aktuelle Migrationspolitik. Der Mitgründer des baden-württembergischen Landesverbandes erklärte, Europa müsse eine Festung der Sicherheit bieten, „die uns beschützt vor menschen- und frauenverachtenden Messerstechern und Vergewaltigern“.

Zuvor hatte die Delegiertenversammlung den derzeit einzigen AfD-Europaabgeordneten Jörg Meuthen zum Spitzenkandidaten gewählt. Parteichef Meuthen, der im baden-württembergischen Landtag sein Mandat der AfD-Fraktionschef abgegeben hatte, hofft in Brüssel auf den Aufbau einer großen Fraktion nach der Europawahl. Den zweiten Listenplatz belegte Guido Reil aus Nordrhein-Westfalen, auf Platz drei wurde Maximilian Krah aus Sachsen gewählt.

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