Bei dem Zusammenstoß der Militärmaschinen gab es keine zivilen Opfer. Foto: Christophe Gateau/dpa

Bei dem Absturz zweier „Eurofighter“ am Montag ist einer der Piloten ums Leben gekommen. Dass es nicht mehr Opfer gab, ist wohl glücklichen Umständen zu verdanken. So wurden direkt neben einem Kindergarten Wrackteile gefunden.

Nossentiner Hütte - Am Morgen nach dem Absturz von zwei Eurofightern der Luftwaffe in Mecklenburg-Vorpommern ist in unmittelbarer Nähe eines Kindergartens ein Wrackteil gefunden worden. Ein Mitarbeiter der Gemeinde Nossentiner Hütte entdeckte das etwa einen halben Meter lange Bauteil auf einem Sportplatz, der an das Kindergartengelände grenzt. „Wir können von Glück reden, dass wir so davon gekommen sind“, sagte die Leiterin des Kindergartens.

Einige der Kinder hätten den Absturz eines der beiden Kampfjets vom Fenster aus beobachtet. Das stark zerbeulte Teil lag etwa 40 Meter entfernt von den Spielgeräten der Kinder. Bundeswehrangehörige bargen das Gerät, äußerten sich aber nicht zu dessen Funktion.

Bei Luftkampfübungen waren am Montag zwei Eurofighter über der Mecklenburgischen Seenplatte zusammengestoßen und mehrere Kilometer voneinander entfernt abgestürzt. Ein Pilot wurde getötet, der zweite überlebte das Unglück und wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Zivile Opfer gab es nicht.

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