Abschlepp-Aktion am Mittwoch: Wenn die Feuerwehr nicht durchkommt, wird Falschparken teuer. Foto: Stadt Ludwigsburg

Das wird teuer: An die 300 Euro kostet es, wenn man sein Auto so abstellt, dass die Feuerwehr nicht durchkommt. Vollzugsdienst und Feuerwehr waren unterwegs, haben 20 Parksünder abschleppen lassen und 150 gebührenpflichtig verwarnt.

Ludwigsburg - Wer im falschen Augenblick auf schmalen Fahrbahnen wie in der Eberhardstraße in Ludwigsburg unterwegs war, kam am Mittwochabend zwar nicht weiter, wurde dafür aber Zeuge aufsehenerregender Abschlepp-Aktionen. Der Vollzugsdienst der Stadt und die Feuerwehr, die mit einer Drehleiter bekannte Engstellen überprüften, ließen 20 Autos abtransportieren. Sie waren an Einmündungen, in Kurven, an Halte- und Parkverboten so abgestellt, dass die Feuerwehr im Ernstfall nicht durchgekommenwäre.

Weitere Kontrollen kommen

Acht Abschleppwagen waren im Einsatz, die Aktion dauerte bis in die Nacht. Neben der City wurden auch Wohngebiete am Salonwald, im Schlösslesfeld und in Neckarweihingen in Visier genommen. Drei Autofahrer kamen noch rechtzeitig zu ihren Wagen. Ihnen wurde eine Abschleppwagen-Leerfahrt berechnet. Wer sein Auto auslösen musste, berappte je nach Uhrzeit des Abtransports bis zu 300 Euro. Die Halter von 150 verboten geparkten Autos wurden kostenpflichtig verwarnt. Um der Vernunft in Sachen „Freihalten von Rettungswegen“ auf die Sprünge zu helfen, kündigt die Stadt weitere Kontrollen an.

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