Unter anderem Fernreisen nach Australien sind wieder möglich Foto: GagoDesign/Shutterstock.com

Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts werden geltende Reisebeschränkungen aus Drittstaaten schrittweise aufgehoben. Diese Länder sind dabei.

Wegen einer teils verbesserten epidemiologischen Lage hat das Bundeskabinett am Mittwoch nach Empfehlung des Rats der Europäischen Union beschlossen, in der Corona-Krise geltende Reisebeschränkung teilweise aufzuheben. Seit dem heutigen 02. Juli dürfen Bürger und Bürgerinnen aus zunächst acht Drittstaaten wieder nach Deutschland einreisen - also aus acht Ländern, die nicht zur EU gehören. Einreisen aus diesen Staaten sei laut Bundesinnenministerium "ohne Einschränkungen möglich". Deutsche Urlauber können aus diesen Staaten also problemlos wieder zurückreisen.

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Schnorcheln in Australien

Zu den erwähnten acht Staaten gehören Australien, Georgien, Kanada, Montenegro, Neuseeland, Thailand, Tunesien und Uruguay. Für China, Japan und Südkorea sollen die Beschränkungen laut Bundesregierung unter der Voraussetzung, dass diese Länder von ihrer Seite aus die Einreismöglichkeiten für deutsche Bürger erweitern, ebenfalls aufgehoben werden. Alle zwei Wochen soll die Länderliste aktualisiert werden.

Eine Quarantänepflicht "auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes in allen Bundesländern für Ein- und Rückreisende" gelte demnach hingegen weiterhin für alle Risikogebiete. Staaten werden gemeinsam vom Robert Koch-Insitut (RKI), dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesinnenministerium eingestuft. Als Risikogebiet zählen weiterhin unter anderem Brasilien, die Dominikanische Republik, Indien, Jamaika, Marokko, Mexiko, die Philippinen, Schweden, die Türkei und zahlreiche US-Bundesstaaten. Eine aktuelle Liste ist beim RKI einsehbar.

Das Auswärtige Amt warnt weiterhin vor "nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland" bis vorerst 31. August 2020. Ausgenommen seien unter anderem Reisen in die Mitgliedsstaaten der EU - außer Schweden - oder auch nach Großbritannien. Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird zudem unter anderem dringend abgeraten. Genauere Information finden Bürger auch hier auf der offiziellen Homepage.

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